Die Nachtspeicherheizung oder auch Elektrospreicherheizung ist eine Möglichkeit zur Beheizung von Wohnräumen. Dafür wird ein Nachtspeicherofen benötigt.

Wie funktioniert die Nachtspeicherheizung?

Alle Nachtspeicherheizungen funktionieren nach dem gleichen Prinzip, indem sie Strom in Wärme verwandeln. Der Strom erhitzt die Heizelemente, welche dann den Speicherkern erhitzen. Während nachts der Strom gezogen wird, kann tagsüber wird die Wärme dann in die Wohnung abgegeben. Der Lüfter in der Heizung verbraucht vergleichsweise wenig Energie und sorgt dafür, dass sich die Wärme gleichmäßig im Zimmer verteilen kann. Dadurch, dass die Zimmerwände auf Temperatur gebracht werden, steigt die gesamte Raumtemperatur.

Warum wird die Wärme in der Nacht gespeichert?

Der Strom wird bei Nachtspeicherheizungen in der Nacht gezogen, da dieser dann meist am preiswertesten ist.

Wie heize ich meine Wohnung mit der Nachtspeicherheizung?

Alle Geräts besitzen zwei verschiedene Regler, den Aufladeregler und das Raumthermostat. Anhand des Auflagereglers kann bestimmt werden, wieviel Wärme über Nacht gespeichert werden soll. Es gibt drei verschiedene Stufen.

  • Stufe 1: Herbst und Frühling
  • Stufe 2: Winter
  • Stufe 3: besonders kalte Tage

Mit einer Nachtspeicherheizung müssen Sie vorausschauend heizen. Sehen Sie sich den Wetterbereicht für den kommenden Tag an und stellen Sie die Heizung entsprechend ein. Es kann nur dann auch Wärme abgegeben werden, wenn über Nacht ausreichend gespeichert wurde.

Mit dem Raumthermostat kann die gewünschte Raumtemperatur ausgewählt werden. Tagsüber sollte die Heizung auf 20 °C eingestellt sein, nachts auf 16 °C und während des Lüftens auf 0 °C.

Das Comeback der Nachtspeicherzeizung

In den 1950er- und 1960er-Jahren erfreuten sich Nachtspeicherzeizungen großer Beliebtheit und waren eine unkompliziertere und günstigere Alternative zu den Kohleöfen. Doch als die Stromkosten immer weiter stiegen und bekannt wurde, dass gesundheitsschädigender Asbest in den alten Modellen verbaut sein sollte, geriet sien sie in Verruf. 2009 würde die Zeit der Nachtspeicherzeizungen zuerst für beendet erklärt, doch nun werden sie wieder vermehrt eingebaut und gerne in Verbindung mit Ökostrom genutzt. Sie sind vor allem einfach im Einbau und kostengünstig in der Anschaffung.

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